Gleich zu Anfang:  Es gibt eine sehr gute Wikipedia Seite zum iHunch  (Handynacken) z.Zt. allerdings nur in englischer Sprache !

F: Warum schmerzt mein Nacken oder die Brustwirbelsäule überhaupt?

A: Menschliche Wirbelsäulen sind großartig, um aufrecht herumzugehen. Aber die meisten von uns verbringen viele Stunden des Tages damit, etwas vornüber gebeugt zu machen. Die Brustwirbelsäule sowie Kopf und Nacken beginnen nach vorne herauszuragen. Das bringt eine riesige Belastung für Muskeln und Gelenke des Nackens mit sich, weil der Kopf nicht mehr leicht über den Schultern balanciert wird. Deshalb ermüden und drücken die Muskeln, so dass die Nackengelenke blockieren können, was Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen verursachen kann. Diese Schmerzen können sich sogar über die Schultern und Arme ausbreiten. Ein Schleudertrauma oder andere Stöße können die Gelenke ebenfalls so erschüttern, so dass sie blockieren.

F: Wie kann mir der Backpod® helfen?

A: Es ist der angespannte obere und mittlere Rückenbereich, der die meisten Nackenprobleme verursacht. Sie müssen diesen Teil der Wirbelsäule auch behandeln, sonst wird der Nacken nicht besser werden. Der Backpod® ist ein logisches, praktisches Hilfsmittel, der Sie das sehr harte, verspannte Gewebe, das die Wirbelsäule umgibt, dehnen lässt. Das bedeutet für gewöhnlich, sich mehrere Minuten zu Hause auf den Backpod® zu legen.

F: Kann ich den Backpod® nutzen, wenn ich schon in Behandlung bin?

A: In den allermeisten Fällen, ja. Der Backpod® und seine Übungen passen sehr gut zu allen gewöhnlichen Behandlungsmethoden für Rücken und Nacken – Physiotherapie, Chiropraktik, Osteopathie, Pilates, Gymnastik, Yoga, Anti-Entzündungs-Medikamenten, etc. Allerdings sind die meisten Gesundheitsexperten oft zu beschäftigt oder zu spezialisiert, um alle Elemente abzudecken, die eine anhaltende Heilung benötigt. Der Backpod® und seine Stärkungsübungen, Dehnungen, Massagen und Haltungsempfehlungen liefern, was üblicherweise benötigt wird, dass die meisten Nacken richtig arbeiten, und das dann anhaltend machen. Wenn Sie Zweifel haben, dann fragen Sie einfach Ihren Arzt.

F: Ich hatte bereits Behandlungen am Nacken – Wie kann es sein, dass ich immer noch Probleme habe?

A: Die meisten Ärzte sind zu beschäftigt oder zu spezialisiert, um alle benötigten Behandlungselemente abzudecken, damit der Nacken richtig arbeitet. Das sind üblicherweise: Massagen und Dehnungen für vernarbte und verspannte Muskeln, Haltungsempfehlungen, die dafür sorgen, dass Sie den Nacken nicht so halten, dass er überanstrengt wird, spezifisches Muskeltraining, so dass Sie den Nacken korrekt halten KÖNNEN, und die Lockerung des verspannten, verkrümmten oberen und mittleren Rückenbereichs. Der Backpod® und seine Übungen decken all diese Elemente ab. Allerdings kann es trotzdem sein, dass Sie weitere Hilfe von einem Gesundheitsexperten für Ihr spezifisches Problem benötigen.

F: Wie erkenne ich, dass ich zu gebeugt bin?

A: Stehen Sie seitlich zu einem Freund, indem Sie den Kopf in der Ihnen üblichen Art und Weise halten. Ihre Ohrläppchen sollten senkrecht über der Mitte der Schulter stehen. Das bedeutet, dass der Kopf korrekt über der Schulter ausbalanciert ist. Die Knochen und Gelenke sind einer minimalen Belastung ausgesetzt und die Muskeln sind nicht angespannt, um das Gewicht des Kopfes zu tragen. Je weiter Ihr Kopf und Ihr Kinn nach vorne herausragen, desto mehr werden die Muskeln und Gelenke chronisch angespannt und blockiert. Schauen Sie sich um. Sie werden Leute sehen, deren Köpfe über der Brust stehen; diese Leute haben häufig Probleme, die aus einer falschen Haltung resultieren.

F: Brauche ich wirklich einen Backpod®? Warum kann ich nicht einfach einen Socken mit zwei Tennisbällen benutzen?

A: Sie können ein paar Tennisbälle in einen Socken stecken und darauf liegen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber es gibt nichts vergleichbar Festes für eine Dehnung der Wirbelsäule auf dem Backpod®. Normalerweise brauchen Sie diese Widerstandskraft. Und zwar aus folgenden Gründen: das Material, das die Gelenke und Knochen eines steifen, vorwärtsgebeugten Rücken umgibt, wird Kollagen genannt. Bis zu den 1960ern, bevor es Nylon gab, wurde dieses Material von Schweinen und Ziegen benutzt, um Tennisschläger zu bespannen. Sie könnten einen Ball immer noch mit 100 km/h mit einem darmbesaiteten Schläger schlagen. So stark und fest ist Kollagen. Deshalb benötigen Sie die Hebelkraft des Backpod® und zwar für mehrere Minuten. Der Backpod® erlaubt Ihnen eine bestimmte Dehnung der Rippengelenke an der Außenseite der Wirbelsäule; der Socken ermöglicht das nicht.

F: Muss ich mit drei Kopfkissen starten?

A: Ja, beim ersten Mal. Der Backpod® kann wirklich eine starke Dehnung bewirken, die Ihre Wirbelsäule normalerweise braucht. Die drei Kissen sind eine Möglichkeit, sanft zu starten. Benutzen Sie genug Kissen, so dass Sie die Streckung ein wenig unangenehm ist, wenn Sie sich auf den Backpod® zurücklegen; aber nur ein bisschen. Wenn es zu arg schmerzt, dann haben Sie versucht, zu viel zu früh zu machen. Fügen Sie dann einfach ein weiteres Kopfkissen hinzu. Wenn Sie nichts fühlen, dann machen Sie keine wirkungsvolle Dehnung; lassen Sie dann ein oder mehrere Kopfkissen weg. Wenn Sie sich auf den Backpod® ohne Kissen und ohne Schmerzen zurücklegen können, dann haben Sie es geschafft. Ihre Wirbelsäule bewegt sich frei und gut wie sie es soll.

F: Was, wenn das Liegen auf dem Backpod® schmerzt?

A: Ein leicht unangenehmes Gefühl ist ok. Es ist wie bei einer Muskeldehnübung, die nicht sinnvoll ist solange Sie die Dehnung nicht fühlen können. Das ist leicht schmerzhaft, aber es schadet überhaupt nicht und es ist auch nur für ein paar Minuten. Patienten beschreiben es oft als „einen guten Schmerz“. Es fühlt sich an, als ob man das Richtige macht – und das ist es. Natürlich müssen Sie Ihren gesunden Menschenverstand benutzen. Wenn irgendein Schmerz akut und schwerwiegend ist, selbst wenn Sie drei oder mehr Kopfkissen benutzen, dann hören Sie sofort auf und fragen Sie Ihren Gesundheitsexperten.

F: Wird mir der Backpod® bei gewöhnlichen Rücken- und Nackenschmerzen helfen?

A: Sehr wahrscheinlich. Der Backpod® und seine Übungen sind dafür gemacht, die überwiegende Mehrzahl der oberen Rücken- und Nackenprobleme zu behandeln. Allerdings kann sich ihr besonderes Problem von den gewöhnlichen Mustern unterscheiden, vielleicht wegen einem Sturz oder einem anderen physischen Einfluss. Am einfachsten ist es, Sie suchen Ihren Arzt oder Therapeuten auf, wenn Sie weitere sachkundige Hilfe benötigen.

F: Kann ich den Backpod® im Sitzen oder Fahren benutzen?

A: Ja. Heben Sie den Backpod® einfach zwischen den Sitz und Ihre Schulterblätter und lehnen Sie sich zurück. Das wird Ihnen nicht eine so starke Dehnung geben, wie wenn Sie auf dem Backpod® liegen. Außerdem ist es gewöhnlich nicht so bequem auf dem Backpod® auszuruhen. Wenn Sie allerdings ein Fahrzeug fahren, dann können Sie sich mit Ihren Armen auf dem Lenkrad gegen den Backpod® stemmen. Das kann sehr effektiv sein, weil Sie es 20 bis 30 Minuten lang auf einer längeren Fahrt nutzen können. Bewegen Sie den Backpod® auf und ab zwischen mittlerem und oberem Rückenbereich und außerdem bis zu 50 mm seitwärts, indem Sie in jeder Position ein paar Minuten verharren.

F: Kann ich den Backpod® für meine Kinder nutzen?

A: Es wird sie nicht verletzen, wenn sie nur auf dem Backpod® spielen, aber er sollte nicht für eine Rückenbehandlung von Kindern benutzt werden. Ihre Knochen und Bänder wachsen noch und sind immer noch wunderbar flexibel, weshalb sie keine starke Dehnung der Wirbelsäule benötigen. Was häufig sehr hilfreich für Kinder ist, sind die anderen Elemente der Backpod®-Übungen – die zwei Stärkungsübungen, die Muskeldehnung, die Massage und die Haltungsanleitung.

F: Gibt es Risiken bei der Benutzung des Backpod®?

A: So gut wie keine. Wenn der Backpod® vernünftig genutzt wird, dann ist er für nahezu alle gewöhnlichen muskulo-skeletalen Bedingungen, die den oberen und mittleren Rücken sowie den Nacken betreffen, sicher. Die einzige eingesetzte Kraft kommt von dem eigenen Gewicht des Oberkörpers des Anwenders, der sanft herabgelassen wird, um auf dem Backpod® zu liegen. Die Nutzer können wieder heruntergehen, wenn es Probleme gibt. Bitte schauen Sie unter Abschnitt 3 „Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen“ in der ausführlichen Bedienungsanleitung nach.

F: Sollte ich den Backpod® direkt hinter oder unter meinem Nacken nutzen?

A: Nein. Der Backpod® dafür gemacht worden, den nach vorne gekrümmten oberen und mittleren Rückenbereich auszudehnen. Problemnacken sind für gewöhnlich schon zu ausgehöhlt und der Backpod® wird das nur verschlimmern. Was helfen wird sind andere Elemente des Backpod® Programms, insbesondere die Massage.

F: Sollte ich den Backpod® für meinen unteren Rückenbereich verwenden?

A: Das kommt darauf an. Wenn Ihre unteren Rückenbeschwerden von der gewöhnlichen Sorte mit einer hervorgetretenen Bandscheibe sind, dann wird der Backpod® als Lendenunterstützung dienen, um die Höhlung in Ihrem unteren Rücken zu steigern und das Hervortreten der Bandscheibe zu mindern. Aber wenn es sich um die andere weit verbreitete Art von Problem handelt, bei der der untere Rückenbereich bereits zu ausgehöhlt ist, dann wird er die Situation weiter verschlechtern. Fragen Sie Ihren Gesundheitsexperten.

F: Wie kann ich auf den Boden herunterkommen und wieder aufstehen, wenn ich gebrechlich oder körperlich eingeschränkt bin?

A: Langsam und vorsichtig. Der standardmäßige, pyhsiotherapeutische Ablauf geht wie folgt: (1) Stellen Sie sich neben einen stabilen Stuhl oder Tisch und halten Sie sich daran mit beiden Händen fest. (2) Knien Sie sich ein Bein nach dem anderen mit aufrechter Position hin. (3) Legen Sie eine Hand auf den Boden, dann die andere, so dass Sie jetzt auf Händen und Knien ruhen. (4) Drehen Sie Ihr Becken und legen Sie eine Hüfte auf den Boden. Dann legen Sie sich auf einen Ellbogen und dann auf die Seite, so dass Sie auf der Seite mit angezogenen Knien liegen. (5) Rollen Sie sich auf Ihren Rücken und auf den Backpod®. Ihre Knie sollten gebeugt bleiben, die Füße flach auf dem Boden. Um aufzustehen, gehen Sie vorsichtig in der umgekehrten Reihenfolge vor. Wenn nötig, lassen Sie sich von jemandem helfen.

F: Wird der Backpod® brechen?

A: Das ist äußerst unwahrscheinlich. Der innere Kern in transparentem electric blue des Backpod® ist aus Polycarbonat hergestellt und ist so stabil, dass Sie wahrscheinlich mit einem kleinen PKW darüberfahren könnten. Die apfelgrüne äußere Hülle ist aus Santoprene hergestellt, das ein chirurgisches gummiähnliches Material ist, das für den Einsatz in Krankenhäusern zugelassen ist. Es wird wieder die ursprüngliche Form einnehmen, wenn es irgendeinem Schlag ausgesetzt wird.

F: Kann ich den Backpod® in der Mikrowelle erwärmen wie einen Weizensack?

A: Nein.

F: Wie halte ich den Backpod® sauber?

A: Wischen Sie ihn mit einem feuchten Lappen ab oder waschen Sie ihn in warmem Wasser. Sanfte Seife ist gut, wenn Sie es wirklich brauchen. Talkpulver, das regelmäßig eingerieben wird, hält die grüne flexible Hülle elastisch und geschmeidig.

F: Kann der Backpod® anderweitig verwendet werden?

A: Ja. Der Backpod® ermöglicht eine hervorragende Dehnung des Wadenmuskels. Legen Sie den Backpod® auf den Boden. Legen Sie den Fußballen oben auf den Backpod® mit der Ferse immer noch den Boden berührend. Stellen Sie sicher, dass Ihr Fuß mit gestrecktem Knie geradeaus zeigt. Legen Sie Ihre Hände auf einen Tisch oder an eine Wand vor Ihnen und lehnen Sie sich vorsichtig nach vorne. Das ist eine großartige Dehnung für den zweiköpfigen Wadenmuskel (Gastrocnemius), die äußere Schicht des Wadenmuskels. Das kann sehr taff sein, so dass eine vierminütige Dehnung angemessen ist. Sie können den Druck etwas mindern von Zeit zu Zeit. Wenn nötig, können Sie auch den Soleus Muskel dehnen, der die innere Schicht des Wadenmuskels darstellt. Dehnen Sie diesen in der gleichen Art und Weise; dieses Mal aber mit gebeugtem Knie.


Sie können den Backpod® auch als „Wobble Boards“ (Wackelbrett) verwenden, um die Kraft eines verstauchten Knöchels zu stärken. Wenn Sie sich ein Knöchelband als Jugendlicher oder Erwachsener verstaucht haben, werden die akute Schwellung und der Schmerz mit der Zeit verschwinden aber das Band selbst wird nicht bis zur ursprünglichen Spannung verheilen. Das ist wie das Seil eines Fahnenmastes, das immer ein bisschen schlaff herunterhängt. Das bedeutet, dass es die Tendenz des Knöchels gibt, wieder auf die gleiche Art zu schlackern. Das kann gut kompensiert werden, indem die Muskeln und Sehnen um den schlottrigen Knöchel herum gestärkt werden. Auf einem Fuß stehen, erfordert von jedem Muskel und jeder Sehne in diesem Bereich harte Arbeit, um nicht hinzufallen. Versuchen Sie es ein paar Mal am Tag bis Sie es 60 Sekunden aushalten, ohne hinzufallen. Dann streben Sie das Ziel an, 60 Sekunden auf dem Fußballen zu stehen, die Ferse leicht vom Boden abgehoben. Wenn Sie das schaffen, dann versuchen Sie 60 Sekunden flach auf der Unterseite des Backpod® zu stehen. Wenn Sie das leicht und locker können, sollte der Knöchel die Unterstützungskraft haben, die er benötigt.





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